Inhalte der GFK - Verbindende Kommunikation

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Gewaltfreie Kommunikation
Inhalte der Gewaltfreien Kommunikation

Das Modell der Gewaltfeinen Kommunikation wurde in den 70er Jahren von Dr. Marshall Rosenberg entwickelt, um in Konfliktsituationen das Gewaltpotenzial zu verringern und die Bereitschaft zur Kooperation zu fördern. Er war Psychologe und international anerkannter Mediator. In Krisengebieten in Afrika, Osteuropa und dem Nahen Osten vermittelte er regelmäßig in Konflikten zwischen verfeindeten ethnischen und politischen Gruppen.

Das Modell der Gewaltfreien Kommunikation geht davon aus, dass

  • es in der Natur des Menschen liegt, aus Freude zu geben
  • alle Menschen die gleichen Bedürfnisse haben, nur verschiedene Wege gehen, sie zu erfüllen
  • was wir tun, dazu dient, unsere Bedürfnisse (bewusst oder unbewusst) zu erfüllen
  • wenn wir mehr Klarheit über uns haben, die Chance größer ist, unsere Bedürfnisse auszusprechen und sie so erfüllt werden.

Im Unterschied zu unserer gewohnten Sprache (z.B. die andere Person hat einen Fehler gemacht oder ist falsch) versuchen wir in der Gewaltfreien Kommunikation das auszudrücken, was uns bewegt und was wir brauchen.

Die 4 Schritte der Gewaltfreien Kommunikation

  • Beobachten ohne zu bewerten (was habe ich gesehen, was habe ich gehört...?)
  • Gefühle auszudrücken (wie geht es mir...?)
  • Bedürfnisse auszudrücken (was brauche ich...?)
  • Bitten auszusprechen (damit die Chance wächst, dass mein Bedürfnis erfüllt wird (was brauche ich?)
  • Eine Bitte ist - positiv -machbar -konkret und im Hier und Jetzt -

Diese 4 Schritte nutzen wir auch für

  • Selbsteinfühlung (um herauszufinden, was wir brauchen)
  • Ehrlicher Selbstausdruck (ich fühle …., weil ich brauche im Gegensatz zu unserer gewohnten Sprache: ich fühle …., weil du /Kritik, Vorwürfe etc.)

     Beispiel:
     Der Kollege verschiebt seinen Urlaub ohne es mit mir abzustimmen.

  1. Beobachtung: „Wenn ich höre, dass du deinen Urlaub verschiebst ohne mit mir zu sprechen“
  2. Gefühle: „dann bin ich ärgerlich…“
  3. Bedürfnis: „weil ich an Entscheidungen, die auch mich betreffen, beteiligt sein möchte“
  4. Bitte: „Kannst du mir sagen, wie es dazu kam?“

Empathisch aufnehmen, wie es dem anderen gerade geht

  1. Beobachtung: Wenn du hörst/ siehst…, dass
  2. Gefühl: fühlst du dann….(wie könnte sich die andere Person fühlen?)
  3. Bedürfnis: weil du brauchst (was könnte die andere Person brauchen?)
  4. Bitte: hättest du jetzt gern, dass ... (um was könnte ich bitten?)





 
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